Eine wirkungsvolle Broschüre kann in Sekundenschnelle Aufmerksamkeit erregen, eine fesselnde Geschichte erzählen und den Leser zum Handeln bewegen. Ob Sie eine Broschüre für ein neues Produkt, eine Dienstleistung, eine Spendenkampagne oder eine Veranstaltung gestalten – die grundlegenden Gestaltungsprinzipien bleiben dieselben. In diesem Artikel finden Sie praktische Tipps und hilfreiche Anleitungen, die Ihnen dabei helfen, Broschüren zu erstellen, die nicht nur professionell aussehen, sondern auch in realen Marketingsituationen überzeugen.
Im Folgenden finden Sie detaillierte Einblicke in die Kernkomponenten eines gelungenen Broschürendesigns: Zielgruppenanalyse, visuelle Hierarchie, Typografiewahl, strategischer Einsatz von Farbe und Bildmaterial, Erstellung klarer und überzeugender Inhalte sowie die Berücksichtigung von Produktions- und Enddetails. Jeder Abschnitt beleuchtet häufige Fehler, gibt praktische Tipps und zeigt Beispiele, die Sie sofort anwenden können, um Ihr nächstes Broschürenprojekt zu optimieren.
Ziel- und Zielgruppenklarheit
Die Grundlage jeder wirkungsvollen Broschüre ist ein klares Verständnis ihres Zwecks und der Zielgruppe. Bevor erfolgreiche Designer über Layout oder Bildmaterial nachdenken, definieren sie zunächst, was die Broschüre erreichen soll. Geht es darum, zu informieren, zu überzeugen, Leads zu generieren oder praktische Informationen und Anleitungen bereitzustellen? Jedes Ziel erfordert einen spezifischen Ansatz für Inhalt, Design und die Platzierung von Handlungsaufforderungen. Eine Broschüre zur Leadgenerierung sollte eine aussagekräftige Überschrift, prägnante Vorteile und eine gut sichtbare Kontaktmöglichkeit priorisieren, während eine informative Broschüre ihre Inhalte logisch und übersichtlich in Abschnitte gliedern sollte.
Um die Zielgruppe zu verstehen, sind sowohl demografische als auch psychografische Erkenntnisse erforderlich. Demografische Daten – wie Alter, Geschlecht, Einkommen und Wohnort – helfen bei der Festlegung des Tons, der sprachlichen Komplexität und sogar der Papierstärke. Psychografische Informationen – wie Werte, Motivationen und Bedenken – bestimmen die Kommunikationsstrategie. Beispielsweise sollte eine Broschüre für umweltbewusste Konsumenten Nachhaltigkeitsmerkmale hervorheben und Aussagen mit glaubwürdigen Details belegen, während eine Broschüre für vielbeschäftigte Berufstätige schlank und prägnant sein und Effizienz und Zeitersparnis betonen sollte.
Ein effektiver Ansatz besteht darin, eine einfache Zielgruppen-Persona und eine klare Handlungsanweisung für die Broschüre zu erstellen. Die Persona erfasst die Bedürfnisse und Probleme des Lesers; die Handlungsanweisung definiert die gewünschte Handlung nach dem Lesen. Sind diese festgelegt, wird jede Designentscheidung zu einem Test: Hilft diese Wahl der Persona, die gewünschte Handlung auszuführen? Diese Methode sorgt für eine fokussierte Broschüre und verringert die Versuchung, sie mit irrelevanten Inhalten zu überladen.
Ebenso wichtig ist der Kontext, in dem die Broschüre verwendet wird. Wird sie auf einer Messe verteilt, im Rahmen einer Kampagne verschickt oder auf einem Couchtisch ausgelegt? Der Vertriebskanal beeinflusst Größe, Faltart und Inhaltsdichte. Eine Messebroschüre benötigt möglicherweise eine prägnante Überschrift und Hinweise zum schnellen Überfliegen, da die Leser abgelenkt und unter Zeitdruck stehen. Eine per Post versandte Broschüre hingegen kann ausführlichere Texte und detailliertere Handlungsaufforderungen enthalten, da die Empfänger Zeit zum Lesen haben.
Letztendlich hilft Klarheit über Zweck und Zielgruppe dabei, Prioritäten beim Abwägen von Ästhetik und Funktion zu setzen. Ein ansprechendes Design zieht zwar die Blicke auf sich, doch erst die Relevanz fesselt den Leser lange genug, um ihn zum Handeln zu bewegen. Die klare Definition der Zielgruppe stellt sicher, dass die Broschüre nicht nur attraktiv aussieht, sondern die richtigen Personen im richtigen Kontext auch überzeugend anspricht.
Visuelle Hierarchie und Layout
Die visuelle Hierarchie ist der Leitfaden, der den Blick des Lesers durch Ihre Broschüre lenkt. Ohne sie können wichtige Botschaften in der Fülle der Elemente untergehen. Eine gute Hierarchie hilft dem Leser zu verstehen, was er zuerst lesen, worauf er sich als Nächstes konzentrieren und wo er handeln soll. Sie entsteht durch den bewussten Einsatz von Größe, Kontrast, Ausrichtung, Abständen und Lesefluss. Die Überschrift ist in der Regel das dominanteste Element und sollte so gestaltet sein, dass sie in Sekundenschnelle erfassbar ist; Unterüberschriften und Bilder folgen danach; der Fließtext zuletzt. Dieses Gleichgewicht zu erreichen erfordert Disziplin: größere Schriftgröße für Überschriften, strategischer Einsatz von Fettdruck oder Farbe und ausreichend Freiraum, damit jedes Element wirken kann.
Layouts müssen den Lesegewohnheiten der Zielgruppe entsprechen. In Kulturen, die an das Lesen von links nach rechts und von oben nach unten gewöhnt sind, sollten die Elemente so angeordnet werden, dass sie diesen natürlichen Lesefluss unterstützen. Broschürenfaltungen – ob zweifach, dreifach, z-förmig oder Klappfalz – stellen zusätzliche Anforderungen an die Hierarchie, da die einzelnen Panels die Informationen nacheinander präsentieren. Überlegen Sie, wie jedes Panel einzeln betrachtet wird und wie der Leser der Geschichte folgt. Das Titelbild muss Aufmerksamkeit erregen und Erwartungen wecken; die Innenseiten sollten die Geschichte logisch entfalten; die Rückseite sollte Kontaktdaten und den entscheidenden Handlungsaufruf enthalten.
Rastersysteme sind unverzichtbare Werkzeuge für Konsistenz und einen harmonischen Lesefluss. Ein gut definiertes Raster sorgt für Ausrichtung und Harmonie in der gesamten Broschüre und gewährleistet, dass Bilder, Textblöcke und Designelemente übersichtlich wirken. Verwenden Sie Spalten und Grundlinienraster, um Text und Bilder auszurichten und so das Lesen zu erleichtern. Ebenso wichtig ist das Gleichgewicht zwischen Bild und Text: Eine überladene Seite mit zu vielen Elementen wirkt erdrückend, während zu spärlich gestaltete Seiten die Aufmerksamkeit schnell verlieren. Streben Sie einen Rhythmus an, der visuelle Reize mit ruhigen Freiräumen abwechselt.
Kontrast spielt eine zentrale Rolle bei der Schaffung von Hierarchien. Unterschiedliche Größen, Strichstärken und Farben heben wesentliche Elemente hervor. Beispielsweise steht eine fettgedruckte Überschrift in dunklerem Farbton über einem helleren Fließtext und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Ebenso können Richtungshinweise wie Pfeile, Linien oder der Blickwinkel eines Fotografen das Auge zu Handlungsaufforderungen oder Kernbotschaften lenken. Doch Zurückhaltung ist unerlässlich – zu viele konkurrierende Kontraste erzeugen visuelle Unruhe statt Klarheit.
Testen Sie abschließend verschiedene Layoutoptionen in realen Anwendungsszenarien. Drucken Sie Probedrucke und prüfen Sie, wie Falzlinien Bildmaterial und Typografie beeinflussen und wie sich das Dokument in der Hand anfühlt. Führen Sie nach Möglichkeit kurze Nutzertests durch: Geben Sie die Broschüre einigen Personen, die repräsentativ für Ihre Zielgruppe sind, und fragen Sie sie nach der Kernbotschaft und der gewünschten Handlung. Schnelles Feedback deckt oft hierarchische Probleme auf, die auf dem Bildschirm nicht erkennbar waren, beispielsweise eine teilweise durch die Falz verdeckte Überschrift oder Kontaktdaten, die sich in einem unerwarteten Feld befinden. Durch die Berücksichtigung dieser Erkenntnisse optimieren Sie das Layout und erhalten eine Broschüre, die klar und effizient kommuniziert.
Typografie und Lesbarkeit
Typografie ist mehr als nur die Wahl der Schriftart; sie ist die visuelle Stimme Ihrer Broschüre. Die Auswahl der richtigen Schriftarten und deren sinnvolle Anordnung tragen maßgeblich zu Tonalität, Vertrauen und Verständlichkeit bei. Lesbarkeit steht an erster Stelle, Persönlichkeit an zweiter. Beginnen Sie mit einer Hauptschrift für Überschriften und einer ergänzenden Schriftart für den Fließtext, die auch längere Passagen angenehm lesbar macht. Serifenlose Schriften eignen sich oft gut für moderne, klare Marken und Überschriften, während Serifenschriften, insbesondere im Fließtext, einen Hauch von Tradition und Formalität vermitteln können. Vermeiden Sie zu viele Schriftarten; eine bewährte Regel ist eine Schriftfamilie für Überschriften und eine für den Fließtext, gegebenenfalls ergänzt durch eine dritte für Akzente.
Die Hierarchie in der Typografie wird durch Stärke, Größe, Farbe und Zeilenabstand bestimmt. Überschriften müssen in der Regel groß und fett genug sein, um auch aus der Ferne gut erkennbar zu sein, während Unterüberschriften deutlich kleiner, aber dennoch gut lesbar sein sollten. Beim Fließtext ist die Lesbarkeit besonders wichtig: Achten Sie auf eine druckgerechte Größe (oft 9–11 Punkt, abhängig von der gewählten Schriftart), einen großzügigen Zeilenabstand und ausreichend Zeilenabstand, um gedrängte Absätze zu vermeiden. Zu große Zeilen können das Lesen erschweren; schmale Spalten verbessern die Lesbarkeit in Broschüren, insbesondere in solchen mit mehreren Seiten.
Achten Sie auf Details der Mikrotypografie wie Kerning, Laufweite und Grundlinienausrichtung, da diese den professionellen Eindruck Ihrer gedruckten Broschüre beeinflussen. Vermeiden Sie lange Textblöcke in Großbuchstaben oder mit zu geringer Laufweite, da dies die Lesbarkeit beeinträchtigt und den Leser ermüdet. Setzen Sie Hervorhebungen sparsam ein – Fettdruck oder Kursivschrift sollten nur zur Betonung und nicht standardmäßig für wichtige Informationen verwendet werden.
Der Sprachstil sollte zum typografischen Ton passen. Eine verspielte, lockere Schriftart benötigt einen ebenso leichten und ansprechenden Text, während eine formale Serifenschrift gut formulierte, präzise Sprache begleiten sollte. Achten Sie außerdem auf Barrierefreiheit: Wählen Sie gut lesbare Schriftarten und sorgen Sie für ausreichenden Farbkontrast zwischen Text und Hintergrund. Bei Drucksachen beeinflusst die Papieroberfläche – glänzend, matt oder ungestrichen – die Lesbarkeit einer Schriftart unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Testen Sie Ihre typografischen Entscheidungen daher nach Möglichkeit immer auf dem tatsächlichen Papier.
Denken Sie abschließend an die Skalierbarkeit für verschiedene Formate. Wenn die Broschüre für die digitale Verbreitung in ein PDF umgewandelt wird, stellen Sie sicher, dass die gewählten Schriftarten auf Bildschirmen gut dargestellt oder korrekt eingebettet werden. Einheitliche typografische Regeln – für Überschriften, Unterüberschriften, Fließtext, Bildunterschriften und Zitate – sorgen für ein stimmiges Leseerlebnis und stärken die Markenbekanntheit über alle Kontaktpunkte hinweg.
Farbe, Bildsprache und Markenbildung
Farben und Bilder schaffen gemeinsam eine emotionale Verbindung und vermitteln Markenidentität im Handumdrehen. Die Farbpsychologie spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Stimmung und der Stärkung der Markenwerte: Blautöne wirken vertrauenswürdig, Grüntöne umweltfreundlich und beruhigend, Rottöne hingegen dringlich oder leidenschaftlich. Wählen Sie eine primäre Farbpalette, die zu Ihrer Marke passt, und setzen Sie Akzentfarben sparsam ein, um Handlungsaufforderungen oder wichtige Details hervorzuheben. Achten Sie auf eine einheitliche Farbgebung in der gesamten Broschüre, um Wiedererkennungswert und Kohärenz zu gewährleisten.
Bilder sind nicht bloß Dekoration – sie sind narrative Werkzeuge. Hochwertige Fotos können Authentizität und Emotionen wecken, während individuelle Illustrationen komplexe Ideen vereinfachen und die Markenpersönlichkeit unterstreichen. Vermeiden Sie generische Stockfotos, die nicht zu Ihrer Botschaft passen; wählen Sie stattdessen Bilder, die reale Kontexte, unterschiedliche Menschen oder Produktdetails zeigen, die für die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe relevant sind. Achten Sie bei Produktfotos auf einheitliche Beleuchtung und Perspektiven für ein professionelles Erscheinungsbild. Für serviceorientierte Broschüren eignen sich Lifestyle-Bilder, die die Vorteile in der Praxis zeigen, anstatt abstrakter, gestellter Aufnahmen.
Die Bildkomposition ist entscheidend – Bilder sollten sich harmonisch in den Text einfügen. Große, aussagekräftige Bilder eignen sich als Hintergrund für Überschriften, doch achten Sie auf die Lesbarkeit des Textes über den Fotos. Verwenden Sie gegebenenfalls Overlays oder wählen Sie Bilder mit Freiraum für den Text. Vorschaubilder oder Icons fassen die wichtigsten Merkmale zusammen und erleichtern das schnelle Erfassen des Inhalts. Gemeinsame visuelle Motive – wie einheitliche Fotofilter, Bildausschnitte oder die Verwendung von Markenmustern – tragen dazu bei, die einzelnen Abschnitte, insbesondere in gefalteten Broschüren, optisch miteinander zu verbinden.
Branding-Elemente wie Logos, Slogans und Markenzeichen sollten strategisch platziert werden. Das Logo muss sichtbar, aber nicht aufdringlich sein; üblicherweise eignen sich Vorder- und Rückseite. Achten Sie auf ausreichend Freiraum um die Markenzeichen und beachten Sie die Richtlinien zur Markennutzung hinsichtlich Mindestgrößen und Farbvarianten. Soll die Broschüre in verschiedenen Märkten oder Sprachen verwendet werden, stellen Sie sicher, dass Bildmaterial und Farben kulturell angemessen und sensibel sind.
Die Farbwiedergabe ist auch ein praktischer Aspekt: Farben auf Bildschirmen (RGB) können von gedruckten Farben (CMYK) abweichen. Arbeiten Sie mit Farbprofilen, fordern Sie Korrekturabzüge an und passen Sie Ihre Designs an die Druckergebnisse an. Achten Sie auf Farbverschiebungen, die die Markenkonsistenz beeinträchtigen können; beispielsweise kann eine subtile Veränderung des Firmenblaus die wahrgenommene Professionalität verändern. Berücksichtigen Sie schließlich die Barrierefreiheit: Vermeiden Sie Farbkombinationen, die ausschließlich auf Farbunterschieden basieren, um Informationen zu vermitteln, und stellen Sie sicher, dass Texte vor kontrastierenden Hintergründen gut lesbar sind.
Content-Strategie und Botschaften
Der Inhalt ist der Motor einer Broschüre; ohne überzeugende und strukturierte Botschaft verfehlt selbst das beste Design seine Wirkung. Beginnen Sie mit einer klaren Überschrift, die den Hauptvorteil oder das Alleinstellungsmerkmal prägnant und einprägsam vermittelt. Darauf folgen aussagekräftige Argumente, die leicht zu erfassen sind: kurze Absätze, Stichpunkte zu den Vorteilen (sofern Layout dies zulässt) und Zitate oder Statistiken, die die Glaubwürdigkeit erhöhen. Der Text sollte logisch vom Problem zur Lösung, zu den Vorteilen und schließlich zur Handlungsempfehlung führen.
Tonfall und Ausdrucksweise müssen zur Marke passen und auf die Zielgruppe abgestimmt sein. In B2B-Broschüren kann der Tonfall professionell und faktenbasiert sein und den Fokus auf ROI und Effizienz legen. Im B2C-Marketing hingegen kann er wärmer und nutzenorientiert sein und emotionale Aspekte sowie den Lifestyle betonen. Vermeiden Sie Fachjargon, es sei denn, Ihre Zielgruppe erwartet ihn, und verwenden Sie eine aktive Sprache, die zum Mitmachen anregt. Integrieren Sie nach Möglichkeit Social Proof: Kundenlogos, Testimonials, Auszeichnungen oder Daten, die Vertrauen und Effektivität belegen.
Handlungsaufforderungen (CTAs) erfordern ein klares Design und einen überzeugenden Text. Ob es darum geht, eine Website zu besuchen, eine Nummer anzurufen, einen QR-Code zu scannen oder an einer Veranstaltung teilzunehmen – die CTA muss sowohl visuell als auch verbal hervorstechen. Verwenden Sie Verben, die zu sofortigem Handeln anregen – herunterladen, anrufen, einen Termin vereinbaren, sich anmelden – und verbinden Sie das Verb mit einem konkreten Anreiz oder einem zeitkritischen Grund zum Handeln. Platzieren Sie in mehrteiligen Broschüren eine primäre CTA gegen Ende des Textes und sekundäre CTAs an strategischen Stellen für Leser, die die Broschüre nur überfliegen.
Die Informationsarchitektur spielt eine entscheidende Rolle. Priorisieren Sie Inhalte danach, was Ihre Zielgruppe wissen muss und was zum Handeln anregt. Verwenden Sie Überschriften und Zwischenüberschriften, um den Text in übersichtliche Abschnitte zu gliedern, und ergänzen Sie Bilder mit Bildunterschriften und beschreibenden Beschriftungen, um Kontext zu schaffen. Für technische oder regulatorische Informationen empfiehlt sich ein separater Bereich mit kleiner Schriftgröße oder ein separates Blatt, während Sie die wichtigsten Informationen im Hauptlayout hervorheben.
Testen Sie Ihre Botschaften nach Möglichkeit mit echten Lesern. Kleine Fokusgruppen oder A/B-Tests mit alternativen Überschriften oder Handlungsaufforderungen (CTAs) liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, was ankommt. Optimieren Sie die Inhalte anhand des Feedbacks: Kürzen Sie redundante Texte, präzisieren Sie missverständliche Formulierungen und ersetzen Sie Bilder, die die Botschaft nicht unterstützen. Eine Broschüre, die Content-Strategie, klares Design und zielgerichtete Botschaften vereint, kommuniziert effektiver und erzielt bessere Ergebnisse.
Druck, Papier und Produktionsüberlegungen
Der Übergang vom Bildschirm zum Druck bringt Variablen mit sich, die das Endprodukt maßgeblich beeinflussen. Die Wahl des richtigen Papiers, der Oberflächenveredelung und der Falzmethode kann die wahrgenommene Qualität steigern und die Interaktion der Empfänger mit der Broschüre beeinflussen. Das Papiergewicht wirkt sich auf die Haltbarkeit und Haptik aus; schwerere Papiere wirken hochwertiger und eignen sich besser für Direktmailings oder zum Aufbewahren, während leichtere Papiere für Handzettel bei Veranstaltungen ausreichen können. Die Wahl der Oberflächenveredelung – glänzend, matt oder ungestrichen – verändert die Farbsättigung, die Lesbarkeit und die Wahrnehmung durch den Nutzer. Glänzendes Papier verstärkt die Farbbrillanz, kann aber Licht reflektieren und den Text verdecken, während mattes Papier Blendeffekte reduziert und oft edler wirkt.
Die Faltart beeinflusst sowohl das Layout als auch die Inhaltsreihenfolge. Berücksichtigen Sie beim Design Stanzlinien und Druckränder, damit wichtige Inhalte nicht durch Falten verloren gehen. Bestimmte Faltarten, wie z. B. Klapp- oder Ziehharmonikafalze, können beeindruckende Effekte erzielen, erfordern jedoch eine präzise Ausrichtung während der Produktion. Bei komplexen Panels arbeiten Sie eng mit der Druckerei zusammen, um die mechanischen Toleranzen zu berücksichtigen und mehrere Korrekturabzüge anzufertigen, idealerweise inklusive einer abschließenden Druckkontrolle.
Farbtreue und Druckverfahren sind entscheidend. Konvertieren Sie Ihre Druckvorlage für den Standarddruck in CMYK und achten Sie auf die Verwendung von Sonderfarben oder Pantone-Farben, wenn exakte Markenfarben erforderlich sind. Metallicfarben und -lacke erzeugen zwar Spezialeffekte, erhöhen aber die Komplexität und die Kosten der Produktion. Digitaldruck ist kostengünstig für Kleinauflagen und den Druck variabler Daten und ermöglicht die Personalisierung von Namen oder Angeboten; Offsetdruck bietet eine höhere Farbkonsistenz und ist für größere Mengen wirtschaftlicher.
Beschnittzugabe, Sicherheitszonen und Auflösung sind technische, aber unerlässliche Aspekte. Sorgen Sie für ausreichend Beschnittzugabe über die Schnittmarken hinaus und platzieren Sie wichtige Texte innerhalb der Sicherheitszonen, um Schnitttoleranzen auszugleichen. Verwenden Sie hochauflösende Bilder (üblicherweise 300 dpi für den Druck), um Pixelierung zu vermeiden. Dateiformate und Farbprofile sollten den Spezifikationen der Druckerei entsprechen – gängige Formate sind beispielsweise PDF/X-1a für hochwertige Druckergebnisse.
Abschließend sollten Sie Nachhaltigkeit und Budgetbeschränkungen berücksichtigen. Recyclingpapier, FSC-zertifiziertes Papier und Sojatinte sind umweltfreundliche Alternativen, die zu Ihren Markenwerten passen, insbesondere für Unternehmen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Besprechen Sie Lieferzeiten, Korrekturabzüge und Musterläufe mit Ihrem Lieferanten, um die Erwartungen abzustimmen. Eine frühzeitige Planung von Produktionszeiträumen und Budgetüberlegungen verhindert Kompromisse in letzter Minute, die die Designintegrität beeinträchtigen könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gestaltung einer wirkungsvollen Broschüre die Abstimmung von Strategie, Bildsprache, Inhalt und Produktion erfordert. Beginnen Sie mit der Klärung von Zweck und Zielgruppe, entwickeln Sie eine klare visuelle Hierarchie, wählen Sie Typografie und Bildmaterial, die die Lesbarkeit und die Markenidentität unterstützen, formulieren Sie prägnante Botschaften mit überzeugenden Handlungsaufforderungen und planen Sie die Produktionsdetails sorgfältig, um die Qualität zu sichern. Wenn diese Komponenten ineinandergreifen, wird die Broschüre zu mehr als nur einem gedruckten Dokument – sie wird zu einem strategischen Instrument, das klar kommuniziert und überzeugend wirkt.
Abschließend sei noch einmal betont, dass eine gelungene Broschüre das Ergebnis wohlüberlegter Entscheidungen in jeder Phase ist: Die Strategie bestimmt das Design, das Design unterstützt den Inhalt, und die Produktion bringt alles in die Hände des Lesers. Indem Sie jede Komponente als Teil eines integrierten Ganzen und nicht als isolierte Entscheidung betrachten, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Broschüre nicht nur gesehen, sondern auch genutzt wird.
Ob Sie eine bestehende Vorlage optimieren oder eine Broschüre von Grund auf neu erstellen – wenden Sie diese Prinzipien bewusst an. Testen Sie verschiedene Versionen mit echten Zielgruppen, lassen Sie die Dateien von Ihrer Druckerei prüfen und seien Sie bereit, Elemente so lange zu verfeinern, bis Klarheit und Wirkung erzielt sind. Das Ergebnis ist eine professionell wirkende Broschüre, die die gewünschte Botschaft klar vermittelt und die gewünschte Resonanz hervorruft.
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